Drei Strategien für den künftigen Schulraum
Am 3. November informiert die Gemeinde Wittenbach an einem öffentlichen Informationsabend über die strategische Schulraumplanung. Im Zentrum stehen Fragen zur künftigen Entwicklung der Schulstandorte: Wo wird wie viel Schulraum benötigt, und wie lässt sich dieser Bedarf langfristig decken?
Solide Grundlagen
Die Einwohnerzahl von Wittenbach wird in den kommenden Jahren steigen, womit auch eine Steigerung der Anzahl Schulkinder erwartet wird. Bis 2040 ist nach heutigen Prognosen mit rund 950 Primarschüler*innen zu rechnen. Das sind über 100 mehr als heute. Bereits heute ist der Schulraum teilweise knapp. Der Gemeinderat will sicherstellen, dass künftig genügend zeitgemässe und bedarfsgerechte Räume für die Primarstufe, Kindergarten und die Tagesstruktur zur Verfügung stehen.
In einem ersten Schritt erfolgte durch eine Projektgruppe aus Verwaltungsmitarbeitenden, Gemeinderatsmitgliedern und mit Unterstützung der Planungsbüros Basler&Hofmann sowie Eckhaus die Erarbeitung von relevanten Grundlagen. Analysiert wurde unter anderem, wo in der Gemeinde aufgrund der Ortsplanung mit welchen Schülerzahlen zu rechnen ist, welche Räume für die verschiedenen Schulstufen und Angebote benötigt werden und inwiefern die bestehende Infrastruktur den zusätzlichen Bedarf abdecken kann.
Drei Strategien, eine Bestvariante
In einem zweiten Schritt entwickelte die Projektgruppe auf Basis dieser Analysen drei mögliche Hauptstrategien, um den Raumbedarf von Primarstufe, Kindergarten, Tagesstruktur und Musikschule künftig zu decken.
- Die Strategie «Status Quo» sieht vor, alle bestehende Schulstandorte gezielt umzubauen oder zu erweitern. Damit würde der Schulraumbedarf innerhalb der heutigen Standortstruktur sichergestellt werden.
- Die Strategie «Dorf Midi» konzentriert sich auf die beiden Standorte Kronbühl und Dorf. Nebst dem Ersatzbau im Kronbühl und würde eine dauerhafte Nutzung von beiden Schulhäusern im Dorf zusätzlichen Schulraum schaffen. Am Standort Steig wäre zudem längerfristig eine Erweiterung der Kindergärten vorgesehen.
- Die Strategie «Dottenwilerstrasse» setzt auf einen neuen, vierten Schulstandort. Ein Neubau sollte das gesamte Wachstum aufnehmen.
Bei der Beurteilung der Strategien wurden unter anderem Kosten, Risiken und Chancen sowie planerische und pädagogische Aspekte berücksichtigt. Aus diesem Vergleich ging «Dorf Midi» als Bestvariante hervor. Sie bietet Entwicklungsspielraum und lässt verschiedene Optionen offen, die je nach Bedarf und Rahmenbedingungen schrittweise umgesetzt werden können.
Informationen am 3. November
Wie sieht die Bestvariante konkret aus, und welche Überlegungen sprechen für diese Lösung? Am Informationsabend werden die drei Strategien und die vorgesehene Ausgestaltung der Bestvariante vorgestellt.
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Informationsanlass: Strategische Schulraumplanung |