Sicherheit bei Skifahren und Snowboarden
Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung sind 3,5 Millionen Personen aus der Schweiz zumindest gelegentlich mit Ski oder Snowboard auf der Piste unterwegs. 62‘000 von ihnen verunfallen jedes Jahr. Gut jede fünfte Person davon verunfallt so schwer, dass sie mindestens einen Monat lang arbeitsunfähig ist.
Fahrverhalten und Material beeinflussen das eigene Unfallrisiko
Die Daten der Verletzungssportstatistik der BFU zeigen, dass sich Skifahrer*innen mit Abstand am häufigsten am Knie verletzen. Davor kann eine optimal eingestellte Skibindung schützen. Es ist deshalb wichtig, dass die Bindung und der Skischuh richtig aufeinander abgestimmt sind. Die Skibindung sollte deshalb vor jeder Saison von einer Fachperson eingestellt werden. Neben einer schlechten Ausrüstung spielen auch Selbstüberschätzung und eine zu hohe Geschwindigkeit eine Rolle. Mehr als 90 % der Unfälle auf Schneesportpisten sind Selbstunfälle. Die BFU empfiehlt deshalb, die Geschwindigkeit anzupassen und die FIS-Regeln einzuhalten.
Die 5 wichtigsten Tipps:
- Geschwindigkeit anpassen
- Helm tragen
- Auf den Ski: Skibindungseinstellung jährlich prüfen lassen
- Auf dem Snowboard: Handgelenkschutz tragen
- FIS- und SKUS-Regeln einhalten