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News | Veranstaltungen

Gastronomen und Vereine nehmen Schutzkonzepte ernst

Als das Coronavirus anfangs Jahr die Schweiz erreichte, waren alle von der neuen Situation gefordert. Nach den Verhaltensregeln und weitreichenden Einschränkungen, starteten Ende April die Lockerungen. Die Kinder konnten wieder zur Schule, Restaurants und Läden öffneten und die meisten Aktivitäten sind in der Zwischenzeit wieder möglich, jedoch mit Schutzkonzept. Urs Schnelli, Gemeinderat und Verantwortlicher des Ressorts Sicherheit über seine Corona-Arbeitsstunden, Schutzkonzepte und deren Umsetzung:

Vor den Lockerungen hast du die Vermittlung von Hilfesuchenden und Hilfebietenden in Wittenbach übernommen. Dieses Unterstützungsangebot ist nun nicht mehr nötig, inwiefern beschäftigt dich die Corona-Thematik als Verantwortlicher des Ressorts Sicherheit weiter?
In den letzten zwei Monaten habe ich über 100 zusätzliche Arbeitsstunden nur aufgrund von Corona aufgewendet. Dabei beanspruchte insbesondere die Vermittlung der Helferinnen und Helfer viel Zeit. Nachdem der Bundesrat die Lockerungen bekannt gab, dachte ich erst noch, dass es jetzt wohl weniger Arbeit geben wird. Doch dem war nicht so, da diverse Vereine und Gruppen für ihre Aktivitäten ein Schutzkonzept einreichten, die ich kurz überprüft habe. Insbesondere am Anfang trafen diverse Konzepte ein, jetzt hat sich das Ganze wieder sehr beruhigt. Unterdessen gehe ich davon aus, dass sich alle Vereine mit den Auflagen gut eingerichtet haben.

Was beinhalten diese Schutzkonzepte?
Im Grossen und Ganzen sind die Konzepte sehr ähnlich. Es geht darum aufzuzeigen, wie die vorgeschriebenen Schutzmassnahmen wie beispielsweise Abstandsregeln, Hygieneregeln etc. umgesetzt und eingehalten werden. Schliesslich wollten die Restaurants wieder öffnen, die Sportvereine wieder mit ihren Trainings starten oder die Musikvereine die Proben fortsetzen. Im Ganzen habe ich bis jetzt rund 35 Schutzkonzepte durchgeschaut. Da sind die Restaurants dabei, diverse Vereine, Pfadi, Kindertreffs oder der FerienSpass.

Wie wird die Umsetzung der Schutzkonzepte geprüft?
Die Restaurants habe ich fast alle kontrolliert, inwiefern sie die Massnahmen umgesetzt haben. Die haben das alle sehr gut gemacht. Ich musste höchstens noch den einen oder anderen Hinweis geben, wie beispielsweise dass das Desinfektionsmittel sichtbarer platziert werden soll oder dass auf der Terrasse ein Tisch zu eng stand. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Gastronomen ihrer Verantwortung sehr bewusst sind. Das gleiche gilt auch für die Vereine. Die an mich gestellten Fragen haben mir gezeigt, wie ernst die Schutzkonzepte genommen werden. Daher werde ich die Umsetzung bei den Vereinen nicht akribisch genau überprüfen. Grundsätzliche habe ich die Zusammenarbeit mit den Wirten, Präsidenten etc. als sehr angenehm empfunden.

Das Versammlungsverbot ist aufgehoben, entfallen somit auch wieder die Kontrollen durch die private Sicherheitsfirma?
Genau. Zu Beginn der Corona-Krise ging es mit der Firma Vüch darum, das Versammlungsverbot umzusetzen. Dieser Auftrag wurde im Laufe der Zeit ergänzt, da Probleme wie Lärmbelästigungen oder Littering dazu kamen. Durch viele positive Rückmeldungen spürte ich aus der Bevölkerung eine grosse Akzeptanz für diese Kontrollgänge. Daher möchten wir einen entsprechenden Betrag für diese Aufgabe im Budget 2021 aufnehmen.

Urs Schnelli im Interview mit Isabel Niedermann



Datum der Neuigkeit 30. Juni 2020
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