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News | Veranstaltungen

Neues Alterskonzept mit sechs Handlungsfeldern

Knapp 23% der Wittenbacher Bevölkerung ist über 64 Jahre alt. Für diese Bevölkerungsgruppe gilt es eine Strategie für Altersfragen zu entwickeln und entsprechende Strukturen und Dienstleistungen zu schaffen. Dazu dient das Alterskonzept, das die Alterskommission nun aktualisiert hat. Das ursprüngliche Konzept stammte aus dem Jahr 2009, daher war es gemäss der Alterskommission Zeit, dieses zu überarbeiten. „Wir haben neu sechs Handlungsfelder definiert. Diese zeigen auf, wo wir stehen und in welchen Bereichen Optimierungsbedarf besteht.“ sagt Silvia Schlegel, Gemeinderätin und Verantwortliche für das Ressort Kultur und Gesundheit.

Folgend sind die Handlungsfelder kurz skizziert:

  • Integration und Solidarität: Der sozialen Integration von älteren Menschen in der Gemeinde soll vermehrt Beachtung geschenkt werden. Zudem gilt es diese Personengruppe an der aktiven Teilnahme im Gemeindeleben zu berücksichtigen.
  • Sozialberatung, Prävention und Aktivierung: Die Gemeinde verfügt über ein breites Angebot an Beratungsdienstleistungen. Zusätzliches Potential liegt in der Koordination des freiwilligen Engagements zugunsten der sozialen Beteiligung von älteren Personen.
  • Wohnen im Alter: In Wittenbach stehen zwar barrierefreie Wohnungen zur Verfügung, es gilt jedoch darauf zu achten, dass diese auch bezahlbar sind. Damit die älteren Menschen möglichst lange zu Hause wohnen können, sollen zudem ambulante Betreuungs-, Pflege- und Entlastungsangebote ausgebaut werden.
  • Umgebung und Verkehr: Die Verkehrssituation für ältere Menschen soll einer vertieften Analyse unterzogen werden. Weiter gilt es zu prüfen, ob ein neuer Begegnungsort geschaffen werden soll oder die bestehenden für ältere Menschen besser zugänglich gemacht werden können.
  • Ambulante Dienstleistungen: Der Ausbau solcher Dienstleistungen ist dringend nötig. Zudem soll die Vernetzung unter den verschiedenen Anbietern gefördert werden. Ein weiteres Augenmerk gilt es auf Angehörige zu legen, die einen beträchtlichen Teil der Pflege übernehmen und entsprechende Ansprüche nicht ausreichend geltend machen.
  • Stationäres Angebot: Mit dem Alterszentrum Kappelhof verfügt Wittenbach über ein qualitativ hochwertiges stationäres Angebot. Dringend notwendig ist jedoch die Schaffung von Plätzen für Menschen mit demenzieller Erkrankung. Der Fachkräftemangel im Bereich der Pflege und Betreuung ist im ambulanten wie auch stationären Bereich ein grosses Problem.

Diese Handlungsfelder dienen nun als Orientierungshilfe, um Massnahmen und Handlungen daraus abzuleiten. So wird beispielsweise mit Socius 2 (ein Projekt, das die verschiedenen Dienst- und Serviceleistungen optimiert, ergänzt und transparent darstellt) bereits eine Massnahme im Handlungsfeld „Ambulante Dienstleistung“ angegangen. Weitere konkrete Massnahmen wie Veranstaltungen sind in Planung.

Fundierte Grundlagen
Das Alterskonzept hat eine Arbeitsgruppe aus der Alterskommission in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule St. Gallen erarbeitet. Die Fachhochschule hat dabei neun Interviews mit Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen geführt, die sich in Wittenbach mit der älteren Bevölkerung beschäftigt. So konnten Institutionen wie beispielsweise die Kirchgemeinden, der Verein 60+, die ProSenectute, die Spitex oder Hausärzte ihre Wahrnehmung schildern. „Die Ergebnisse aus den Interviews lieferten wichtige Grundlagen für die Erarbeitung der Handlungsfelder“ erklärt Silvia Schlegel. Der Gemeinderat hat das Alterskonzept im November 2019 verabschiedet. An der Bürgerinformation im Mai hätte es der Bevölkerung vorgestellt werden sollen. Interessierte können das Konzept hier ( www.wittenbach.ch bei den Publikationen) herunterladen.

Alterskommission


Alterskonzept
 

Datum der Neuigkeit 2. Juni 2020
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