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News | Veranstaltungen

Kappelhof Haus 4: Gemeinderat kommt zum selben Schluss

Gemeinderat stützt den Entscheid für eine Sistierung des geplanten Haus 4, hält aber an eine möglichst rasche Schaffung einer Demenzabteilung fest. Der Verwaltungsrat des Alterszentrums Kappelhof AG hat im Dezember 2019 unter anderem aufgrund eines Gutachtens entschieden, die Demenzabteilung nicht im Rahmen des ursprünglich geplanten Neubaus mit einem Haus 4 umzusetzen. Der Gemeinderat wollte diesen Entscheid mit einem Gegengutachten überprüfen. Die Ergebnisse aus diesem Gutachten zeigen nun dasselbe Bild, wie das Gutachten des Verwaltungsrates. Das Alterszentrum stehe heute auf einer soliden finanziellen Grundlage. Ein Neubau - das Haus 4 - sei zwar für sich allein tragbar, kann aber bei einer ungenügenden Auslastung gesamthaft zu hohen Defiziten und einer hohen Verschuldung führen, da die zusätzlichen Abschreibungen und die Finanzierungskosten das Ergebnis sowie das Eigenkapital arg belasten würden. Bevor Planungen in Zusammenhang mit der Demenzabteilung weiter vorangetrieben werden, soll in einem ersten Schritt vorhandener Investitions- bzw. Renovationsbedarf der bestehenden Häuser analysiert werden.

Die Gesamtwirtschaftlichkeit eines Neubaus sei stark von der Auslastung aller Häuser abhängig, heisst es im Gutachten weiter. Der Neubau würde jedoch durch Kompensationseffekte die Attraktivität und somit die Auslastung der Häuser 1 bis 3 reduzieren. Somit wird im Gegengutachten für die Weiterentwicklung des Kappelhofs eine Gesamtstrategie empfohlen, die das Potential und die Möglichkeiten aller Gebäude einschliesst. Ebenso wird empfohlen, den Bedarf und die Ausrichtung für ein künftiges Angebot nochmals zu überprüfen.

Der Gemeinderat hat die Kappelhof AG beauftragt, einen raschmöglichen Plan für den Aufbau einer Demenzabteilung sowie eine Gesamtstrategie auszuarbeiten. In dieser Strategie soll aufgezeigt werden, wie die Einrichtung von 150 Pflegeheimplätzen bis ins Jahr 2035 erfolgen soll.

„Durch das gleiche Resultat der beiden Gutachten haben wir nun eine klare Ausgangslage, mit der wir weiterarbeiten können.“ sagt Gemeindepräsident Oliver Gröble. Der Gemeinderat und der Verwaltungsrat werden die Bevölkerung informieren, sobald die ersten Ergebnisse der Gesamtstrategie vorliegen.

Gemeinderat



Datum der Neuigkeit 5. Mai 2020
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