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News | Veranstaltungen

Ein Blick hinter die Kulissen beim Sirenentest

Jedes Jahr heulen am ersten Mittwoch im Februar in der ganzen Schweiz die Sirenen. Beim Sirenentest wird kontrolliert, ob in einem Ernstfall der Alarm auch funktioniert wie er soll. Unterwegs mit dem Sirenentest-Team...

Auf den Wittenbacher Dächer sind vier fix installierte Sirenenanlagen: auf den beiden Schulhäuser Steig und Kronbühl, bei der Obvita und bei der Zivilschutzanlage Hofen. Um 13.15 Uhr trifft sich das Einsatzteam in der Feuerwehrzentrale beim Werkhof. Patrick Hersche, Leiter Werkhof und Sirenenverantwortlicher der Region, teilt jeder Sirene ein 2er-Team zu. In Wittenbach sind dafür jeweils Personen der Feuerwehr, des Werkhofes und teilweise die Abwärte der betroffenen Liegenschaften dabei. „Das sind jene Personen, die wissen müssen, was zu tun ist. Falls zum Beispiel der Alarm ausgelöst werden muss oder wenn bei einem Fehlalarm die Sirenen wieder abgestellt werden sollen.“ erklärt Hersche.

Optimal ausgerichtete Lautsprecher
Unser Team steigt auf das Dach des Schulhauses Steig. Dort erwartet uns eine Sirenenanlage mit acht Lautsprechern, wie sie auch an den anderen Standorten zu finden ist. „Die wurden mit dem Kompass exakt ausgerichtet, damit sie das berechnete Gebiet beschallen“ erzählt Hersche. Spezielle Planungsbüros nehmen die Berechnungen vor und machen entsprechende Vorschläge, wo eine Sirenenanlage stehen soll. So habe man auch festgestellt, dass im Bereich der Grüntal- und Leestrasse etwa 800 Personen schlecht beschallt und somit ungenügend gewarnt werden. Daher ist eine weitere Sirenenanlage auf dem Dach des Schwimmbades in Planung. Für andere Gebiete in der Gemeinde, die nicht oder schlecht beschallt sind, stehen zwei mobile Sirenen zur Verfügung. Diese werden im Ernstfall auf Fahrzeugen montiert, um damit Gebiete, wie beispielsweise das Gatterquartier, abzufahren. „Die mobilen Sirenen habe ich bereits getestet – sie funktionieren.“ berichtet Hersche.

Alarm per Knopfdruck
Auf dem Dach des Schulhauses Steig heisst es zuerst einmal warten. „Haltet den Hörschutz bereit“ warnt Hersche noch. Und schon geht es los mit dem Heulton in ohrenbetäubender Lautstärke. Um Punkt 13.30 hat die Kantonale Einsatzzentrale in St. Gallen im ganzen Kanton den Alarm per Fernsteuerung ausgelöst. Wie nicht zu überhören ist, hat dies bei der Sirene auf dem Schulhaus Steig bestens geklappt. Nach vier Minuten erfolgt dasselbe Spiel und auch dieser Versuch funktioniert ohne Problem. Beim dritten Sirenentest geht es darum, den Alarm manuell vor Ort auszulösen. Dazu drückt Patrick Hersche am Schaltkasten zwei Knöpfe und das Geheul geht erneut los.

Das war’s, der Spuk ist vorbei. In der Feuerwehrzentrale treffen die Teams wieder zusammen. Das Fazit: Die Sirenen in Wittenbach funktionieren einwandfrei. Was nicht immer der Fall war. „Im letzten Jahr gab es technische Probleme, die jedoch umgehend behoben wurden. Ansonsten hatten wir in Wittenbach keine Probleme mit den Sirenen, auch gab es noch nie einen Fehlalarm“ sagt Hersche. So ist Wittenbach mit den Sirenen also für den Ernstfall gerüstet, in der Hoffnung, dass dieser nie eintreten wird.

Eine Reportage von Isabel Niedermann


Sirenen beim Schulhaus Steig
 

Datum der Neuigkeit 12. Feb. 2020
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