http://www.wittenbach.ch/de/aktuelles/aktuellesinformationen/welcome.php?action=showinfo&info_id=425045&ls=0&sq=&kategorie_id=&date_from=&date_to=
19.01.2018 17:54:21


Der Gemeinderat will den Steuerfuss auf 139% senken

Mit dem Budget 2018 beantragt der Gemeinderat Wittenbach den Steuerfuss von 145% um 6% zu senken. Unter Berücksichtigung der Steuersenkung ist für das nächste Jahr ein Ertragsüberschuss von rund 146‘000 Franken budgetiert. Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden über das Budget 2018 und somit die Steuersenkung an der Bürgerversammlung vom 27. November 2017.

Mit Steuersenkung Ziel erreicht
„Die Senkung des Steuerfusses ist die Konsequenz unseres Handelns der letzten Jahre.“ erklärt Fredi Widmer, Wittenbacher Gemeindepräsident. Das Entlastungsprogramm der letzten Jahre sowie der kostenbewusste Umgang mit den finanziellen Mitteln zeigt nun seine Wirkung. Ins Gewicht fallen auch die reduzierten Defizite des Alterszentrums Kappelhof und des Hallenbads, welche die Gemeinde übernimmt. Insbesondere der Beitrag an das Alterszentrum konnte in den letzten zwei Jahren deutlich verringert werden und fällt ab 2018 weg, da aufgrund der Ausgliederung des Kappelhofs die Gemeinde zwar die Baurrechtszinsen, jedoch kein Defizit mehr übernimmt. Zur aktuellen Situation trägt auch der angepasste Finanzausgleich des Kantons St. Gallen bei. Als Gemeinde mit geringerer Steuerkraft profitiert Wittenbach vom Finanzausgleich. Aufgrund der nun vorliegenden Situation und gemäss dem Finanzplan soll der Steuerfuss von 139% auch in den nächsten drei Jahren gehalten werden können. „Das Ziel des Gemeinderats aus dem Jahr 2013, den Steuerfuss nicht über 140% steigen zu lassen, haben wir somit wieder erreicht.“ sagt Widmer weiter.

Budget 2018 mit kleinem Ertragsüberschuss
Das Budget 2018 sieht mit der Steuersenkung einen Ertragsüberschuss von rund 146‘000 Franken vor, dies bei einem Gesamtaufwand von rund 51.9 Mio Franken. Bei den Ausgaben erhöht sich im Bereich der Bildung insbesondere der Bedarf der Volksschule gegenüber dem Budget 2017. Aufgrund von höheren Unterstützungsbeiträgen sowie grösseren Aufwänden bei den Asylsuchenden und Flüchtlingen, steigen auch bei der Sozialen Wohlfahrt die geplanten Kosten gegenüber dem Vorjahr. Im Bereich Umwelt, Raumordnung fallen höhere Aufwände, aber auch höhere Erträge an, da in der Spezialfinanzierung Abwasser grössere Investitionen anstehen. Die Investitionsrechnung 2018 sieht Nettoinvestitionen von 6.8 Mio Franken vor. Die Kredite für grössere Projekte, wie die Verlegung des Fussballplatzes, der Bau des Abwasser-Trennsystems im Gebiet Oberwiesen und die Erschliessungsprojekte für die Entwicklung im Zentrum sind bereits von den Bürgerinnen und Bürgern an der Bürgerversammlung oder an der Urne erteilt worden.



Datum der Neuigkeit 30. Okt. 2017
  zur Übersicht