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24.06.2018 00:14:26


Landverkauf für eine attraktive Zentrumsentwicklung

Am 24. September 2017 entscheiden die Wittenbacher Stimmbürger über den Kredit von rund 5.2 Mio. Franken für die Infrastrukturmassnahmen, die für die das Entwicklungsprojekt Zentrum nötig sind. Bei diesem Grossprojekt soll ein neues Quartier geschaffen werden, dass attraktives Wohnen und moderne Einkaufsmöglichkeiten bietet. Aufgrund von Landverkäufen an die Investoren, hat die Umsetzung der Erschliessungsmassnahmen gemäss dem Kostenrechner keinen Einfluss auf die laufende Rechnung der Gemeinde. Fredi Widmer, Gemeindepräsident von Wittenbach erklärt die Landverkäufe im Kurzgespräch:

Welche Grundstücke sollen verkauft werden?
Die Gesamtfläche der Grundstücke, die an die Investoren verkauft werden sollen beträgt rund 3000m2. Bei diesen Grundstücken handelt es sich insbesondere um einen Teil der Ödenhofstrasse, den jetzigen Adlerweg, Böschungen zwischen der Ödenhof- und der Bahnhofsstrasse sowie dem alten Feuerwehrdepot.

Warum will die Gemeinde diese Landstücke nicht behalten?
Ein solch grosses Entwicklungsprojekt wie dieses ist nur möglich, wenn eine gewisse Fläche Land zur Verfügung steht. Die grössten Grundstücke sind bereits in Besitz der beiden Investoren. Die Grundstücke, welche die Gemeinde den Investoren verkaufen will, dienen darum als Art Verbindungsglied und machen das Projekt in dieser Art erst möglich. Dieses Zentrumsprojekt ist bereits seit sechs Jahren aufgegleist. Uns schwebte damals schon eine Zentrumsentwicklung vor, die Hand und Fuss hat, hinter der ein Konzept steht. Darum gaben wir damals die Studie in Auftrag, auf der das gesamte Entwicklungsprojekt beruht. Verkaufen wir die Grundstücke nicht, würden wir eine durchdachte Weiterentwicklung des Zentrums gemäss dieser Studie verhindern. Das heisst, die beiden Investoren könnten mit ihren Grundstücken je eigene Bauprojekte verwirklichen, die nicht miteinander abgestimmt sind. Das wäre Schade und eine verpasste Chance für die Aufwertung des Zentrums. Das wollten wir verhindern und lancierten darum zu Beginn diese Zusammenarbeit, bei der alle profitieren können: Die beiden Investoren, wie auch die Gemeinde. Darum halte ich es für wichtig und richtig diese Grundstücke abzugeben und damit eine durchdachte Entwicklung im Zentrum zu ermöglichen.

Vergibt die Gemeinde Wittenbach damit unnötig Boden?
Ich würde eher sagen die Gemeinde Wittenbach gewinnt dadurch ein attraktives Wohn- und Einkaufsquartier. Die einzelnen Grundstücke könnte niemand attraktiv einzeln nutzen auch die Gemeinde nicht. Grundsätzlich habe ich die Haltung, dass Landverkäufe oder auch käufe durch die Gemeinde immer in einem raumplanerischen Zusammenhang stehen sollen. Der ist in diesem Fall mit der Entwicklung des Zentrums gegeben. Darum kann ich auch voll und ganz hinter dem Verkauf stehen. Übrigens haben wir auch immer sehr offen kommuniziert, dass wir für dieses Projekt etwas Land abgeben und dass dank diesem Ertrag die Kosten der Erschliessungsmassnahmen keinen Einfluss auf die laufende Rechnung des Gemeindehaushalts haben werden.

Wie hat die Gemeinde mit den Investoren verhandelt?
Der Startschuss liegt bereits rund sechs Jahre zurück. In dieser Zeit ist viel gelaufen und das Projekt hat sich entwickelt und konkretisiert. Schlussendlich haben wir mit den Käufern eine Mischrechnung aus Baumasse und Bauraum verhandelt.

Datum der Neuigkeit 13. Sept. 2017
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