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16.01.2018 11:22:21


Klare Abstimmungsresultate an der Bürgerversammlung

Ja zur Sanierung und Erweiterung des Kindergartens Kronbühl
Mehr als 200 Wittenbacher Bürgerinnen und Bürger und einige nicht Stimmberechtigten trafen gestern zur Bürgerversammlung im OZ Grünau ein. Die Primarschulgemeinde eröffnete ihre Traktanden mit der Jahresrechnung 2016. Die Wittenbacher genehmigten diese mit einer Enthaltung und folgten somit dem Antrag der Geschäftsprüfungskommission. Das Thema der Sanierung und Erweiterung des Kindergarten Kronbühl warf einige Fragen auf, die geklärt wurden und schliesslich stimmten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit grosser Mehrheit und einigen Gegenstimmen dem entsprechenden Gutachten und Antrag zu. „Schön, dass uns die Bürger das Vertrauen schenken und wir grünes Licht bekommen haben.“ freut sich Ruth Keller über den Entscheid.

Bürger und Bürgerinnen sagen klar „Ja“
Im Anschluss an die Bürgerversammlung der Primarschulgemeinde wurden die Themen der Politischen Gemeinde behandelt. Auch hier genehmigten die Bürgerinnen und Bürger die Jahresrechnung 2016 mit einer Enthaltung. Der Entscheid über die Anpassung der Gemeindeordnung aufgrund der Ausgliederung des Alterszentrums Kappelhof aus der Gemeindeverwaltung schien eine reine Formsache und wurde mit zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme angenommen.

Gemeindepräsident Fredi Widmer nutzte den Anlass, um die Bürger über aktuelle Themen zu informieren:

Gemeinderat strebt „enkeltaugliche“ Gemeindeentwicklung an
Der Gemeinderat möchte eine neue langfristige Strategieentwicklung für Wittenbach in Angriff nehmen. „Es geht darum, wie wir Wittenbach der nächsten Generation übergeben wollen. Das heisst wir wollen eine enkeltaugliche Gemeindeentwicklung“, sagt Fredi Widmer. Dabei werden Überlegungen in den Themenfelder „Mensch und Gesellschaft“, „Raum und Umwelt“ und „Arbeit und Wirtschaft“ angestrebt. Konkrete Informationen und wie die Bevölkerung miteinbezogen wird, werden folgen.

Möglicher Einbezug der IG Denk-mal in Studie
Fredi Widmer führt nochmals aus, unter welchen Kenntnissen die Wittenbacher und Wittenbacherinnen dem Bau eines neuen Schulhauses Grüntal zugestimmt haben. So war der mögliche Verkauf des Gebiets Neuhus bekannt und die Zukunft der beiden Schulhäusern offen. Eine Studie soll ab 2018 Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Dorfhügels aufzeigen. Fredi Widmer sieht die Möglichkeit, die IG Denk-mal in diese Studie einzubeziehen: „Ich könnte mir vorstellen, dass die Initianten mit einem Mitglied in der Projektgruppe mitarbeiten und somit in die Entwicklung des Dorfhügels miteinbezogen werden.“

Projekt Zentrum Oedenhof
Beim Grossprojekt Oedenhof ist mit der öffentlichen Auflage des Teilzonenplans und des Gestaltungsplans ein wichtiger Schritt getan. Es erfolgte keine Einsprache und die Referendumsfrist lief ungenutzt ab. Nun wird die anspruchsvolle Erschliessung angegangen. Das heisst es müssen Strassen- und Wasserprojekt geplant, öffentlich aufgelegt und bewilligt werden. Im Juni 2017 soll das Bachprojekt Studerswilenbach öffentlich aufgelegt werden, im Herbst dann die Strassenbauprojekte (betroffen sind Bahnhofstrasse, Adlerstrasse/weg, Falkenweg und Romanshornerstrasse). Da die Bruttoprojektkosten voraussichtlich über 5 Millionen Franken betragen, sollen die Bürger im September in einer Abstimmung über die Strassenbaukredite entscheiden. Die Kosten werden nach dem Verursacherprinzip zwischen Bund, Kanton, Gemeinde und Investoren aufgeteilt.

Vorprojekt für Haus 4 vom Kappelhof
Die Erweiterung des Alterszentrum Kappelhof um das Haus 4 wurde vom Gemeinderat verschoben. Das Haus 4 ist insbesondere für an Demenz erkrankte Menschen gedacht. Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft soll das Projekt wieder angegangen werden. Nun soll in diesem Jahr das Vorprojekt überarbeitet und im nächsten Jahr die Projektierung begonnen werden.

VBSG übernimmt Postauto Linie 203
Mit dem Fahrplanwechsel übernimmt die VBSG im Dezember 2018 die heutige Postautolinie 203. Mit dieser Umstellung werden kurze Linien miteinander verbunden. So wird Wittenbach mit Abtwil Säntispark verbunden. Fahrzeuge können damit wirtschaftlicher eingesetzt werden. Auch mit der Übernahme der Linie durch die VBSG, bleibt der 15-Minuten-Takt bestehen.

Im Anschluss an den Informationsteil nutzen einige Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Fragen zu stellen und Anliegen an den Gemeinderat zu stellen. Dabei meldeten sich unter anderem die Initianten der IG Denk-mal zu Wort und untermauerten ihre Interessen. Weiter waren Fussgängerstreifen an der Erlackerstrasse und die Verlängerung des SOB Tunnels ein Thema. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Bürgerversammlung tauschten sich Bürgerinnen und Bürger und die Behördenmitglieder beim Apero weiter miteinander aus.
Bürgerversammlung 29.5.2017
 

Datum der Neuigkeit 30. Mai 2017
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