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News | Veranstaltungen

Wer sieht einen Feldhasen?

Die Bevölkerung ist aufgerufen, die Sichtung bestimmter Tierarten zu melden. Solche Beobachtungen sind für die Förderung der Lebensräume dieser Tiere hilfreich.

In unserer Region leben verschiedene, einheimische Tierarten. Das Vernetzungsprojekt zwischen Sitter und der Goldach sorgt unter anderem dafür, dass die Lebensräume für die einheimischen Arten erhalten bleiben. Engagierte Landwirte setzen dazu jährlich zahlreiche Massnahmen zur Förderung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche um. Die Aufwertung und Neupflanzung von qualitativen Hecken ist gemäss Patrik Angehrn, Koordinator des Vernetzungsprojekts ein Beispiel einer solchen Massnahme, von der die Tiere profitieren können: „Ein Feldhase kann sich z.B. besser vor einem Fuchs verstecken, wenn er alle 200 Meter eine Hecke oder einen Altgrasstreifen zur Verfügung hat.“

Gefährdete und geförderte Tierarten
Das Vernetzungsprojekt zwischen Sitter und der Goldach besteht seit 2016, mit dem Ziel, die regional charakteristische Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern. Zu Beginn des Projektes wurden Tierarten definiert, die gefährdet sind und/oder für unsere Region repräsentativ sind. Dazu zählen folgende Tierarten:

- das Braune Langohr (Fledermaus)

- der Gartenrotschwanz

- die Geburtshelferkröte

- der Feldhase

- der Neuntöter

- die Rauchschwalbe

- die Zauneidechse

- die Erdkröte

- die Feldgrille

- der Silberscheckenfalter

- der Schachbrettfalter

- das Grosse Glühwürmchen

Mit dieser Auswahl können die unterschiedlichen Lebensraumansprüche und der Raumbedarf von zahlreichen weiteren Tierarten auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche berücksichtigt werden.

Augen offen halten
Wer hat einen Feldhasen, eine Geburtshelferkröte oder eine Zauneidechse gesichtet? Patrik Angehrn erhofft sich Mithilfe und fordert die Bevölkerung auf, die Augen offen zu halten: „Vielleicht kann die eine oder andere der definierten Tierarten beim morgendlichen Spaziergang, bei der wöchentlichen Joggingrunde oder beim Sonntagsausflug ins Grüne beobachtet werden.“ Beobachtungen der entsprechenden Arten können mit Angaben über Ort und Datum der Beobachtung und falls vorhanden Fotos der Gemeindeverwaltung Wittenbach, patrik.angehrn@wittenbach.ch, 071 292 21 91 gemeldet werden. Dank entsprechenden Rückmeldungen können weiterhin gezielte und wirksame Fördermassnahmen für diese Tierarten im Vernetzungsprojekt umgesetzt werden.

Auf www.wittenbach.ch sind Kurzportraits zu den Tierarten zu finden, die vom Vernetzungsprojekt definiert wurden.



Datum der Neuigkeit 15. März 2022
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