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News | Veranstaltungen

Die Weichen sind gestellt

Der Gemeinderat hat das bereinigte Gemeindeentwicklungskonzept verabschiedet und somit die Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung der Gemeinde definiert. Im Rahmen der Mitwirkung trafen 280 Rückmeldungen ein, welche die Projektgruppe bearbeitet hat.

Wie soll sich die Gemeinde Wittenbach in den nächsten rund 20 Jahren entwickeln? Im letzten Jahr hat sich eine Projektgruppe unter der Leitung von Gemeindepräsident Oliver Gröble intensiv mit der Zukunft von Wittenbach auseinandergesetzt. Das nun erarbeitete Gemeindeentwicklungskonzept skizziert in sechs verschiedenen Themenbereichen die Richtung, in welche die Entwicklung gehen soll.

Rückmeldungen aus Mitwirkung
Zu den Informations- und Diskussionsveranstaltungen hatte die Bevölkerung schliesslich über das elektronische Mitwirkungsinstrument die Möglichkeit, jedes einzelne Kapitel des Gemeindeentwicklungskonzeptes zu kommentieren und zu beurteilen. So kamen von den Teilnehmenden total 280 Rückmeldungen zusammen. Die Projektgruppe konnte folgende Schwerpunkte ausmachen:

Wachstum: Viele Teilnehmende haben sich zum Bevölkerungswachstum in Wittenbach geäussert. Die Rückmeldungen darüber, wie und wieviel Wittenbach wachsen soll, sind dabei sehr gegensätzlich ausgefallen. Die einen befürworten das geplante Wachstum, andere nicht. Mehrheitliche Zustimmung erhielt die Förderung von Wohneigentum.

Verkehr: Wittenbach hat sehr viele offene Verkehrsfragen. Viele Teilnehmende wünschten sich konkrete Ideen, wobei die Ansprüche zum Teil kontrovers ausfielen. Oft wurde der Ausbau des Langsamverkehrs, insbesondere von Radwegen, gefordert. Der im Konzept beschriebene Wittenbacher Weg erhielt grundsätzlich Zustimmung und sollte gemäss mehrfachen Rückmeldungen gar erweitert werden.

Quartierentwicklung: Die Einteilung in unterschiedliche Quartiere stösst auf gute Zustimmung. Attraktive Einfamilienhausquartiere und der alte Dorfkern seien zu erhalten und das Zentrum aufzuwerten - so der Tenor. Bei der Gestaltung der Freiräume war es vielen Teilnehmenden ein Anliegen, dass auf die Begrünung genügend Aufmerksamkeit gelegt wird. Zudem wurde die Erweiterung der Wohnsiedlung Bettenwiesen gewünscht, andere äusserten ihre Bedenken in Bezug auf die Entwicklung im Quartier Konrad.

Erholung und Freizeit: Die Ziele zur Aufwertung der Aussenräume erhielten unter den Teilnehmenden eine breite Zustimmung. Jedoch wurden mehrfach die Bedenken geäussert, dass die Rahmenbedingungen in Bezug auf die Entwicklungen von Privatgrundstücken so gelegt werden, dass Grün-, Erholungs- und Freiräume auf der Strecke bleiben. Von den Kindern und Jugendlichen wurde ein Pump Track gewünscht.

Bereinigtes Konzept
Die Projektgruppe hat die Inputs aus der Bevölkerung zusammengetragen, analysiert und das Gemeindeentwicklungskonzept bei gewissen Inhalten entsprechend angepasst. Der Gemeinderat hat das bereinigte Konzept diskutiert und verabschiedet. Dabei hat er sich insbesondere lange und kritisch mit der Frage des Bevölkerungswachstums auseinandergesetzt. Die Gemeinde soll nicht übermässig wachsen, es soll jedoch eine grössere soziale Durchmischung angestrebt werden, um die Abwärtsspirale in Bezug auf den Steuerertrag zu durchbrechen. Und dazu brauche es das zukünftige Wachstum.

Das finale Gemeindeentwicklungskonzept ist unter www.ortsplanung-wittenbach.ch verfügbar. Dort können zudem auch alle zusammengetragenen Rückmeldungen aus der Mitwirkung heruntergeladen werden.

 

Verschiedene Inputs aufgenommen
Gemeindepräsident Oliver Gröble und Leiter der Projektgruppe, die das Gemeindeentwicklungskonzept erarbeitet hat, ist vom Endergebnis überzeugt, wie er im Gespräch verrät:

Das Gemeindeentwicklungskonzept steht, wie fühlt sich das an?
Ich freue mich, dass das Konzept im Grundsatz gut ankommt und dass es durch den Prozess der Mitwirkung breit abgestützt ist. Damit haben wir nun ein Strategiepapier in der Hand, das uns für die weiteren Schritte den groben Rahmen vorgibt. Nun können wir in den Teilprojekten mehr in die Tiefe gehen und immer konkreter werden.

Wie beurteilst du die eingegangenen Rückmeldungen?
Die Eingaben waren sehr vielfältig, umfangreich und trafen von verschiedenen Personen, Gruppierungen, Parteien etc. ein. Die Erwartungen waren teilweise sehr unterschiedlich. Die Einen würden gerne parzellengenau konkretisiert haben, was wo entwickelt werden kann. Für andere ist es bereits zu genau und sie haben das Gefühl, dass sie nicht mehr viel mitbestimmen können. Auf viele Fragen, gibt das Konzept selbst Antworten und diverse Anliegen sind eine Konkretisierung der Projekte oder der Ortsplanung, die erst im nächsten Schritt erfolgen wird. Ich bedanke mich für alle eingegangenen Rückmeldungen. Über das E-Mitwirkungsinstrument erhalten alle Teilnehmenden eine kurze Antwort auf ihre eingebrachten Anliegen.

Inwiefern hat es aufgrund der Rückmeldungen Anpassungen im Konzept gegeben?
Wir haben verschiedene Inputs aufgenommen, z.B. die Ergänzung von Daten oder Quellen oder die Erweiterung des Quartiers Betten Süd und die Aufnahme des Bruggwaldquartiers als Entwicklungsgebiet. Zudem hat der Gemeinderat entschieden, das Teilprojekt „Veloland“ in der Umsetzung zu priorisieren, da in Bezug auf den Ausbau des Langsamverkehrs diverse Rückmeldungen eingetroffen sind. Ein grosser Wunsch von vielen Teilnehmenden war zudem, dass der Prozess offen weitergeführt wird. Die Bevölkerung wird auch in den nun folgenden Projekten mittels E-Mitwirkung und Informationsveranstaltungen miteinbezogen, denn wir wollen uns gemeinsam auf die Reise begehen.

Fragerunde: 30. März 2022

An der öffentlichen Veranstaltung können Fragen im Zusammenhang mit der Mitwirkung zum Gemeindeentwicklungskonzept geklärt werden. Warum sind gewisse Anliegen aus den Rückmeldungen nicht in das Konzept eingeflossen, andere aber schon? Gemeindepräsident Oliver Gröble und Projektmitglied Daniel Worni stellen sich solchen oder ähnlichen Fragen.

30. März 2022
18.00 Uhr
Werkhofsaal

 


Gemeindeentwicklungskonzept
 

Datum der Neuigkeit 8. März 2022
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