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News | Veranstaltungen

Kein Entlastungsprogramm geplant

Auch mit dem budgetierten Defizit von 4.7 Mio. Franken für das kommende Jahr, sind keine Entlastungsmassnahmen geplant. Der positive Jahresabschluss 2020, das solides Eigenkapital und eine die Steuerentwicklung des laufenden Jahres sprechen dagegen.

Zu Beginn dieses Jahres setzte sich der Gemeinderat mit der finanziellen Situation der Gemeinde auseinander. Ausschlaggebend war die Situation um das Coronavirus: Es musste mit höheren Sozialhilfekosten gerechnet werden, zudem fielen die Prognosen des Kantons bezüglich Steuereinnahmen tiefer aus. Insbesondere aufgrund dieser Aussichten sah der Gemeinderat die Beibehaltung des Steuerfusses von 133% in Gefahr und brachte das Thema „Entlastungsprogramm“ auf den Tisch. Im Rahmen der Budgetierung für das kommende Jahr habe sich der Gemeinderat gegen ein Entlastungsprogramm entschieden. „Das mag bei einem budgetierten Defizit von 4.7 Mio. Franken auf den ersten Blick erstaunen“ so Gemeindepräsident Oliver Gröble, „wir haben jedoch drei gute Gründe, die aus jetziger Sicht gegen ein Entlastungsprogramm sprechen.“

  • Positiver Jahresabschluss 2020
    Für das Jahr 2020 war ein Minus von 1.4 Mio. Franken budgetiert, definitiv abgeschlossen wurde mit einem Ertragsüberschuss von 2.9 Mio. Franken. Auch der Jahresabschluss 2021 dürfte nach jetzigen Erkenntnissen besser ausfallen als budgetiert.
  • Solides Eigenkapital
    Durch den positiven Abschluss 2020 hat sich das Eigenkapital von rund 16 Mio. Franken auf 18.9 Mio. Franken (Stand 31.12.2020) erhöht. Mit der jetzigen Situation liegt ein solider Grundstock vor.
  • Erfreuliche Steuerentwicklung 2021
    Die Situation um das Coronavirus scheint in Bezug auf die Steuererträge weniger negativ als erwartet. Einschätzungen im September 2021 zeigten ein positives Bild der Steuereinnahmen. So liegen der Erträge der natürlichen Personen, der juristischen Personen und der Grundstücksgewinnsteuern zusammen bereits in der ersten Jahreshälfte um rund 1 Mio. Franken über dem Budget. Bis Ende Dezember 2021 dürften die Erträge noch weiter anwachsen.

„Mit einer Finanzstrategie wollen wir die strukturellen Defizite gemäss Finanzplanung 2022-2026 angehen“, erklärt Oliver Gröble. Mit Indikatoren sollen die für die Zukunft die passenden Massnahmen ergriffen werden können. „Das Ziel ist, an den richtigen Stellen zu optimieren und zwar bei den Kosten aber euch beim Generieren von Erträgen, wie beispielsweise über eine passende Bodenpolitik.“ so Oliver Gröble.


Budget 2022
 

Datum der Neuigkeit 16. Nov. 2021
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