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16.10.2021 03:50:01


Neue Informatik für die Gemeinde

Mit der Gründung der Einheitsgemeinde wurden auch Synergien innerhalb der Gemeindeverwaltung und der Primarschule im Informatikbereich angedacht und geprüft. Dies führte zu dem Entschluss, die Informatik-Infrastruktur künftig von einem Partner betreiben zu lassen. Zurzeit verfügen beide Parteien über getrennte Service-Partner, welche die Server separat voneinander betreiben und unterhalten.

Die Serveranlage der Gemeindeverwaltung Wittenbach besteht seit 2014 und hat 2020 das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Unabhängig von einer Neuorientierung muss diese jetzt ersetzt werden. „Um Synergien nutzen zu können, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und Kosten zu sparen, bietet sich jetzt eine Zusammenlegung der beiden Serveranlagen an“, sagt Ratsschreiber Florian Hafner. In einer Gesamtstrategie wurde festgehalten, dass die gesamte Informatik-Infrastruktur der Gemeindeverwaltung und der Primarschule künftig von einem „all-in-one Partner“ aufgebaut, betrieben, unterhalten und bei anfallenden Problemen supportet werden soll. „Dieser Auftrag wurde öffentlich ausgeschrieben und an die Firma A. Lehmann Elektro AG aus Gossau vergeben, welche bereits heute die Informatik der Primarschule betreibt“, sagt Ratsschreiber Hafner.

Keine kostspieligen Neuanschaffungen mehr

Die Server werden dabei ins Rechenzentrum Ostschweiz nach Gais ausgelagert und nicht mehr in der Gemeindeverwaltung, respektive der Primarschule betrieben. „Es entstehen somit in Zukunft keine Investitionskosten mehr für Neuanschaffungen, da der Serverbetreiber die Anlagen laufend auf dem neusten Stand der Technik hält“, dies sieht Hafner als grossen Vorteil. Ändert sich im Laufe der Jahre die benötigte Kapazitätsleistung, kann diese flexibel angepasst werden.

Rund 235 Nutzer*innen verwenden aktuell die beiden Informatik-Infrastrukturen, an welche die Standorte Gemeindeverwaltung, Werkhof, Feuerwehr, Schulanlage Kronbühl, Steig, Sonnenrain und Obstgarten, sowie das Schwimmbad und das Alterszentrum Kappelhof angeschlossen sind.

„Die Zusammenlegung der Informatik-Infrastrukturen ist ein wichtiger Bestandteil der kleinen Einheitsgemeinde. Sie wird das Arbeiten vereinfachen und stellt uns gut auf die Zukunft ein“, so der Ratsschreiber abschliessend.

Marc Ferber



Datum der Neuigkeit 7. Sept. 2021
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