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16.10.2021 03:48:21


Arbeiten vor Ort (4/6)

Die Gemeinde Wittenbach fördert die effiziente Ausnützung von neuem und bestehendem Gewerbebauland. Das Schwerpunktthema „Arbeiten vor Ort“ des Gemeindeentwicklungskonzeptes setzt sich mit diesem Aspekt auseinander.

Vision
Synergien zwischen den Eigentümerschaften und Gewerbetreibenden werden erkannt und als Chance genutzt. Damit wird Wittenbach als Arbeitsstandort gemeinsam revitalisiert und aktiviert. Das Wachstum erfolgt (durch Neueinzonungen sowie die Optimierung des Bestands) innovativ und nachhaltig – sowohl sozial, wirtschaftlich als auch ökologisch erfüllt die Gemeinde die regionalen Standards. Arbeitsnehmende werden durch eine optimale Erschliessung sowie ein vielfältiges Wohn- und Versorgungsangebot angezogen und damit werden die weichen Standortfaktoren gestärkt.

Vielfältiger Arbeitsort
Die Gemeinde Wittenbach strebt eine gute Durchmischung von Einwohner*innen und Arbeiter*innen an. Nicht nur Personen, die hier wohnen beleben die Gemeinde, sondern eben auch jene, die in der Gemeinde arbeiten, in dem sie hier einkaufen, in Gastronomiebetrieben einkehren etc. Damit sich Wittenbach auch zu einem vielfältigen Arbeitsort etabliert, ist ein starkes Gewerbe nötig, das verschiedene Arbeitsplätze anbietet.

Begrenzter Raum
Die Umfrage beim Gewerbe zeigte, dass diverse KMUs sich weiterentwickeln und auch wachsen wollen. Dazu ist aktuell jedoch nur begrenzter Platz verfügbar. Daher stellt sich die Herausforderung, wie Raum für das bestehende aber auch für allfällig neue Gewerbebetriebe geschaffen werden kann. Durch Einzonungen können Gewerbeflächen geschaffen werden, gleichzeitig gilt es jedoch auch vorhandene, wie auch neue Flächen effizient zu nutzen.

KMU-Park
Der Platzbedarf der Gewerbetreibenden richtet sich grundsätzlich nach der Konjunktur. Läuft das Geschäft gut, ist die Nachfrage nach Gewerbeflächen grösser als bei geringere Auftragslage. Optimal wären deshalb flexibel nutz- und gestaltbare Gewerberäumlichkeiten wie z.B. Büros, Lager oder Produktionsstätten. Hier setzt die Idee eines KMU-Parks an. Der KMU-Park ist als Gewerbegebiet gedacht, auf dem verschiedene Gewerbebetriebe mit attraktiven Miet- und Eigentumsflächen untergebracht werden und das über gemeinschaftliche Räume und Parkplätze verfügt. Das Ziel dabei ist, Synergien zu nutzen und die vorhandene Fläche optimal zu beanspruchen. Insbesondere das Gebiet Hofstet könnte sich dazu eigenen, da es eine gute Erschliessung aufweist, an das vorhandene Gewerbegebiet anlehnt und im Richtplan bereits als Siedlungsgebiet aufgeführt ist.

 

Themen Gemeindeentwicklungskonzept

Das Gemeindeentwicklungskonzept zeigt auf, wie sich die Gemeinde bis ins Jahr 2035 verändern soll. Dabei handelt es sich um eine übergeordnete Strategie, die schliesslich auch als Grundlage für die Ortsplanung gilt. Das Projekt beinhaltet folgende sechs Schwerpunktthemen:

  • Verbundene Frei- und Grünräume
  • Lebendige Quartierentwicklung
  • Vielfältiger Wohnraum
  • Arbeiten vor Ort
  • Gemeinsames Zentrum
  • Gute Erreichbarkeit

Aus den bisherigen Projektschritten sind Ideen entstanden, die es im weiteren Verlauf des Prozesses zu vertiefen gilt. Dabei spielt der Einbezug der Bevölkerung nach den Sommerferien eine wichtige Rolle. Im Rahmen einer Serie stellen wir wöchentlich ein Schwerpunktthema kurz vor und zeigen einen Auszug aus den erarbeiteten Grundlagen, Ideen und Möglichkeiten für die Weiterentwicklung auf.

Isabel Niedermann 


Gemeindeentwicklungskonzept
 

Datum der Neuigkeit 6. Juli 2021
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