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News | Veranstaltungen

Wittenbacher Landwirtschaftsbetriebe sind gefragt

Die Zusammenarbeit des Alterszentrum Kappelhof mit den Wittenbacher Landwirten nimmt Fahrt auf. So sollen auf dem Speiseplan des Kappelhofs noch mehr lokale Produkte aus den Landwirtschaftsbetrieben von Wittenbach stehen.

„Als Gemeindepräsident ist es mir wichtig, die Synergien innerhalb der Gemeinde zu nutzen. Die Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Was gibt es denn Schöneres, als den heimischen Bewohnerinnen und Bewohnern im Kappelhof noch mehr Heimatgefühl zurückzugeben, als über köstlich hergerichtete Speisen aus lokalen Produkten von Wittenbacher Landwirtschaftsbetrieben. In diesem Sinn hatte ich in meiner Funktion als Verwaltungsratspräsident der Alterszentrum Kappelhof AG die Wittenbacher Landwirte und das Alterszentrum Kappelhof zusammengebracht.“ So waren nach den ersten Gesprächsrunden bereits ein gutes Dutzend Landwirte mit an Bord. Eine Arbeitsgruppe zusammengesetzt aus einer Delegation von Landwirtschaftsbetrieben, dem Küchenchef sowie dem Geschäftsleiter des Kappelhofs hat dann diese Idee weiter konkretisiert. So soll in der Küche des Kappelhofs künftig noch stärker auf lokale Produkte zurückgegriffen werden. Geplant ist sogar, dass in Zukunft der grösste Teil aller im Alterszentrum konsumierten Lebensmittel von Wittenbacher Landwirten stammt.

Lange Einkaufsliste
Am Anfang des Projekts stand das Ausloten der Rahmenbedingungen wie Liefermengen, Qualität und auch branchenübliche Preise im Vordergrund. Eine frische, gesunde und saisonale Küche ist dem Kappelhof wichtig. „Gesund und nachhaltig soll es sein, da macht eigentlich nur die Regionalität Sinn“, sagt Ralf Kock. Der Geschäftsführer des Alterszentrum Kappelhof erzählt, dass alle Mahlzeiten täglich frisch hergestellt werden und die Küche sowie die Lagerräume auf Frischprodukte eingerichtet sind. So werden täglich im Kappelhof bis zu 350 Essen zubereitet. „Das ist natürlich eine grosse Menge. Wir sind aber gewillt, so viele Produkte wie möglich aus unserer Region zu beziehen.“ Ihm sei jedoch auch bewusst, dass es sich um Naturprodukte handle, die nicht immer nach der Norm wachsen. „Falls mal etwas fehlen sollte, können wir auf Nachbargemeinden ausweichen oder fehlende Waren beim Grosshändler beziehen.“ Grundsätzlich sei das Ziel, die Identifikation durch diese Kooperation mit den lokalen Produkten zu stärken. Man brauche nur den Mut es zu versuchen. So seien alle Beteiligten noch in der Findungsphase und an den Detailabklärungen. Die Feedbacks und Reaktionen seien bisher aber durchs Band erfreulich.

Grosse Chance für die Wittenbacher Bauern
Der Einkaufszettel des Kappelhofs ist lang: Nebst Milchprodukten, Fleisch, Früchten, Beeren und Käse, werden in der Küche auch saisonale Produkte wie Apfelsaft, Konfitüre oder Kräuter benötigt. Ziel wäre eine möglichst grosse Abdeckung aller Lebensmittel durch lokale Anbieter. Für die Wittenbacher Landwirte stellt das Projekt eine grosse Chance dar. „Bei den Bauern herrscht natürlich grosse Freude. Jetzt muss noch abgeklärt werden, für welche Landwirte eine solche Zusammenarbeit dauerhaft Sinn macht“, so Walter Keller, Landwirt aus Wittenbach. „Es ist eine tolle Sache, die uns eine Plattform gibt unsere Produkte zu präsentieren. Es wäre toll, wenn lokale Kunden den Bauernbetrieben künftig grosse Mengen abnehmen könnten“, so der Landwirt weiter. So hoffen alle Beteiligten, dass sie Anfang September richtig losstarten können. Der Kappelhof freut sich jetzt schon darauf.


Alterszentrum Kappelhof
 

Datum der Neuigkeit 22. Juni 2021
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