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News | Veranstaltungen

Sozialhilfebeziehende leisten Arbeitseinsatz im Hubermoos

Am Montag, 3. Juni 2019, arbeiteten sechs Sozialhilfebezüger bzw. -bezügerinnen im Hubermoos und befreiten während viereinhalb Stunden den Wassergraben von Holz und Neophyten. Der Wittenbacher Sozialarbeiter Martin Koster organisierte und koordinierte den Arbeitseinsatz.

Was ist der Hintergrund von diesem Arbeitseinsatz?
Wir führen in Wittenbach das Projekt Arbeitsintegration. Dieses sieht vor, die Fähigkeiten von Personen aus der Sozialhilfe oder aus dem Asylwesen abzuklären und nach Möglichkeiten gezielt in den Berufsalltag zu integrieren. Das Projekt besteht zum einen aus Berufsintegrationseinsätzen, d.h. wir haben in Wittenbach drei Arbeitsorte – in der Landwirtschaft, im Werkhof und in der Küche vom Cavallino. Die Personen arbeiten dort während 6 Monaten mit dem Ziel: wieder in den Berufsalltag integriert zu werden und ihren Erfahrungsschatz zu erweitern. Der zweite Bereich des Projektes sieht, im Auftrag der Gemeinde, gemeinnützige Arbeitseinsätze im öffentlichen Raum vor. Das kann zum Beispiel die Zügelhilfe bei Neubezügen von Asylwohnungen sein oder eben Arbeiten wie die am 3. Juni im Hubermoos.

Wie lief der Einsatz im Hubermoos ab?
Das Beratungs- und Planungsbüro für Natur und Landschaft GeOs GmbH hatte die fachliche Leitung und definierte, welche Arbeit es zu tun gab. Danach wurden zwei Teams gebildet, welche je von einer Leitungsperson in den entsprechenden Aufgaben angeleitet wurde. Aufgrund der Hitze wurden die kurzen Pausen genutzt, um sich im Schatten abzukühlen und neue Aufträge zu verteilen. So konnten ein Moorgebiet von Kratzdisteln und ein Wassergraben von Gehölz und Goldruten befreit werden.

Wie ist dein Rückblick?
Die zwei Frauen und vier Männer waren sehr motiviert und haben trotz hohen Temperaturen gute Arbeit geleistet. Ich hatte das Gefühl, dass ihnen der Einsatz gefallen hat. Ich erlebe es oft, dass diese Personen froh sind, wenn sie durch einen solchen Einsatz der Gemeinde wieder etwas zurückgeben können. So quasi als Dank für die Unterstützung, die sie von uns erhalten. Zudem war es für die sechs sicherlich eine wertvolle Erfahrung zu erleben, dass jeder mit seiner Aufgabe einen Teil zum Endresultat beitragen konnte.

Wird es weitere solche Einsätze geben?
Mit einem solchen landwirtschaftlichen Einsatz haben wir nun die ersten Erfahrungen gesammelt, die durchwegs positiv waren. Die Leute würden wieder kommen und Arbeit im Hubermoos oder sonst im öffentlichen Raum ist wohl genug vorhanden. Somit steht weiteren Einsätzen grundsätzlich nichts im Wege. Dennoch gilt es anzumerken, dass die Personen in einem 6 monatigen Berufsintegrationseinsatz weitaus mehr profitieren können, weshalb wir immer auf der Suche nach sozial eingestellten Arbeitgebern sind.

Martin Koster, Sozialarbeiter der Gemeinde Wittenbach im Gespräch mit Isabel Niedermann

 

Arbeitseinsatz im Hubermoos
 

Datum der Neuigkeit 11. Juni 2019
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