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News | Veranstaltungen

Pflanzen, die zum Problem werden

Pflanzen aus fernen Gebieten wie Amerika oder Asien wurden nach Europa eingebracht. Sie wurden bewusst eingeführt oder versehentlich eingeschleppt. Einige davon werden zum Problem. Patrik Angehrn, Pflanzenschutzbeauftragter der Gemeinde Wittenbach im Kurzinterview:

Warum stellen einige dieser Pflanzen ein Problem dar?

Die meisten nicht einheimischen Pflanzenarten verschwinden wieder oder integrieren sich problemlos und bereichern die heimische Flora. Dann gibt es jedoch jene, die hartnäckiger sind, sich massiv und unkontrolliert ausbreiten und damit einheimisch Pflanzen verdrängen - die sogenannten invasiven Neophyten. Solche Problempflanzen können beispielsweise Lebensräume von Tieren beeinträchtigen, einige sind gefährlich für die Gesundheit von Menschen oder Tiere, andere verändern das Landschaftsbild, sorgen für Ertragsausfälle in Land- und Forstwirtschaft oder beschädigen Gewässerufer oder Bahn- und Strassenböschungen.

Was kann man dagegen tun?

Kantone, Gemeinden und Naturschutzorganisationen investieren jährlich über 20 Mio. Franken in die Bekämpfung von solchen Problempflanzen. Im Rahmen dieser Berichterstattung geht es mir darum, dass Problempflanzen im eigenen Garten oder in der Umgebung erkennt werden. Und dass man sich darüber informiert, wie diese Pflanze erfolgreich entfernt und auch entsorgt werden kann. Fällt jemanden einen grösseren Bestand einer solchen Pflanz auf, darf man sich gerne auch bei der Gemeinde melden. Auch wenn diese Problempflanzen teilweise schön aussehen, es gibt Alternativen von einheimischen Pflanzenarten, die stattdessen den Garten aufwerten können.

Ratskanzlei

Serie Problempflanzen

In den folgenden Wochen werden einige dieser Problempflanzen kurz vorgestellt und die Problematik sowie deren Bekämpfung aufgezeigt. Umfassende Informationen zu den Problempflanzen (Neophyten) gibt es beim Kantonalen Amt für Natur, Jagd und Fischerei www.anjf.sg.ch

Problempflanze: Japan-Knöterich (1)

((Foto Japanischer_Knöterich)) Bild: Baudirektion Kanton Zürich

Problematik

Der Japanische Stauden-Knöterich ist weltweit ein gefürchtetes Unkraut. Die dichten, hochwüchsigen Bestände sind eine Gefahr für die natürliche Vegetation. Er wächst rasch und breitet sich effizient durch unterirdische Ausläufer aus. Das dichte Blätterdach entzieht dabei den anderen Pflanzen das Licht und die einheimische Flora wird verdrängt. Der Japan-Knöterich dringt vermehrt auch in geschützte Gebiete vor. Er ist häufig an Waldrändern und entlang Fliessgewässer zu finden, wo er aufgrund der Erosionsanfälligkeit ein Problem für den Hochwasserschutz darstellt.

Vorbeugen und Bekämpfen

  • Entsorgung der Pflanze in der Kehrichtverbrennung
  • Nicht kompostieren
  • Mehrfaches Mähen der Ausbreitungszone verhindert die weitere Ausdehnung
  • Eine nachhaltige Beseitigung ist nur mit einer sorgfältigen chemischen Bekämpfung möglich (Vorschriften beachten)


Japanischer Knöterich
 

Datum der Neuigkeit 12. Juni 2018
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